Leichte traumatische Kopfverletzungen im Sport

  • treten häufig auf
  • werden oft unterschätzt / zu wenig beachtet
  • unerkannt und unbehandelt besteht die Gefahr 
    von langfristigen und schwerwiegenden

- körperlichen Beeinträchtigungen
- psychischen Problemen
- geistigen Funktionsstörungen

  • Risiko für die Gesundheit der Sportler
kopf
  Foto: Fabian Frühwirt

Rolle der Klinischen Neuropsychologie / Sportneuropsychologie

Mit den Auswirkungen von Hirnverletzungen auf das geistige Leistungsvermögen, sowie auf das Verhalten und Erleben der betroffenen Personen beschäftigt sich die Klinische Neuropsychologie.

Das Spezialgebiet "Sport-Neuropsychologie" befasst sich mit dem Erkennen und Behandeln der Auswirkungen von Kopfverletzungen im Sport. Sportneuropsychologen entscheiden z. B. mit, ab wann ein Spieler nach einer Kopfverletzung wieder bedenkenlos zurück ins Spiel geschickt werden kann.

Auf internationalen Symposien (Wien 2001, Prag 2004 und Zürich 2008 und 2012, Berlin 2016) hat man sich mit der Frage, wie man das Risiko von leichten Kopfverletzungen im Sport und die damit verbundenen negativen Folgen minimieren kann, beschäftigt.

Unterstützt wird die Forschung durch den IOC, die FIFA und die internationalen Eishockey- und Rugbyverbände.

 sport neuropsychology